“Ziel: Smart Building durch hochwertige Arbeitsumgebung / gehobene Raumgestaltung”

Kunden-/ Anwendungsbeschreibung (“Heute”)

Für das Ziel Smart Building legen heutzutage Office Manager viel Wert auf eine ansprechende Raumgestaltung, da die Atmosphäre im Büro meist einen motivierenden Effekt auf die Mitarbeiter hat. Nicht nur eine ansprechende Raumgestaltung und gut ausgestattete Büroumgebung sind essentiell für geeignete Arbeitsräume, auch das Arbeitsklima ist ein bedeutsamer Aspekt,  der zu einer höheren Produktivität der Mitarbeiter beiträgt. 

Zu einem optimalen Arbeitsklima zählen grundlegende Faktoren wie Licht, Akustik und die Raumtemperatur (Luftfeuchtigkeit, Sauerstoff/CO2 Gehalt), die die Produktivität, Effektivität, Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit am Arbeitsplatz beeinflussen können. Ziel ist es, die Mitarbeiter zufrieden zu stellen, Wohlbefinden herzustellen und ihnen ein störungsfreies Arbeiten (z.B. ohne Lärm) zu ermöglichen.

Ein weiterer Faktor, auf den sowohl Arbeitnehmer als auch Mitarbeiter viel Wert legen, ist Sauberkeit/Hygiene. Durch einen geordneten und sauber gehaltenen Arbeitsplatz wird nicht nur der Mitarbeiter zufrieden gestellt, auch nach außen hin hinterlässt dieser Faktor ein gepflegtes Bild des Unternehmens. 

Ebenfalls wird im Büro auf hochwertige Ausstattungen viel Wert gelegt. Durch die höhere Qualität muss seltener Geld in die Erneuerung der Ausstattung investiert werden. Auch wenn diese in der Anschaffung etwas teurer ist, werden auf längere Sicht Kosten gespart. Zudem sollte die Ausstattung zum Image des Unternehmens passen, das bedeutet, dass moderne angesehene Unternehmen eine passende Einrichtung besitzen sollten.

Auch solch ein Aspekt kann das Image des Unternehmens unterstützen. Beispielsweise sollte daher ein Unternehmen, wie Google oder Apple technisch moderne Möbel und intelligente Systeme im Büro vorweisen können. Smart Building und Smart Solutions werden daher ein immer größeres Thema, mit dem sich mittlerweile mehrere Unternehmen auseinandersetzen. Dieses Ziel der Smart Building wird mit Hilfe von intelligenter Raumgestaltung umsetzbar gemacht.

Eine hochwertige Ausstattung ist daher auch  von großer Wichtigkeit, da Kunden und Mitarbeiter in Bezug auf die Qualität eines Unternehmens Punkte wie Design, Marke und Image betrachten. Dies bedeutet, dass das Image ebenfalls die Qualität eines Unternehmens widerspiegelt. Je höher das Image eines Unternehmens ist, desto attraktiver erscheint der Arbeitgeber beim Arbeitnehmer.

Aber nicht nur auf die äußeren Bereiche richtet sich Qualität, sondern auch auf die inneren, dazu zählt unter anderem die Arbeitsbedingung der Mitarbeiter. Dabei werden Faktoren wie flexible Raumaufteilung und Arbeitszeiten berücksichtigt. Diese Faktoren gewinnen immer mehr an Bedeutung, da sich ein allgemeiner Fachkräftemangel zeigt und Arbeitgeber flexibler werden müssen. Ursprünglich konzentrieren sich Unternehmen im “War of Talents” auf die besten Absolventen angesehener Universitäten. 

Um sich weiterhin darauf konzentrieren zu können, müssen Unternehmen sich auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer umstellen. Sie erwarten einen modernen Arbeitgeber, bei dem sich Arbeits- und Privatleben in den Arbeitsbedingungen vereinen kann. Ist dies gegeben, steigert sich die Attraktivität des Unternehmens und der Mitarbeiter ist motiviert und zufrieden. Mitarbeiter, die von ihrem Arbeitsplatz und Arbeitgeber überzeugt sind, identifizieren sich gerne mit dem Unternehmen und werden immer wichtiger, da sie als überzeugte Empfehler fungieren können (“employee branding”). 

Nachhaltigkeit wird ein immer höher angesehener Aspekt => gesetzliche Auflagen erfüllen/ einhalten ?

hohe Kommunikation bzw. richtige Balance zwischen Ruhe & Kommunikation

Zu den Kundengruppen der Smart Building durch Raumgestaltung zählen Facility-Manager,  Office-Manager, die Einkaufsabteilung und deren Personalwesen.

Problemstellung

Eine hohe Anzahl von Faktoren beeinflusst das Wohlgefühl/ -ergehen von Menschen und hat einen negativen Effekt auf die Leistungsfähigkeit vieler Mitarbeiter. Dazu zählt unter anderem der Faktor Lärmstörung. Beispielsweise kann es zu einer verursachten Lärmstörung durch das Reinigungspersonal kommen, welches das Büro betritt oder im Meeting erscheint, um den Mülleimer zu entleeren. Dabei wird der Arbeitsfluss der Mitarbeiter/innen gestört. Problem dabei ist, dass die Reinigung der Räume (z.B. Müllentleerung) nach statischen Plänen verläuft, sodass es oftmals zu unnötigen oder zu verspäteten Entleerungen kommt. Aus diesem Grund werden auch Meetingräume, die nicht genutzt wurden und daher auch nicht gereinigt werden müssen, vom Personal zur Reinigung angesteuert.

Es findet bislang keine Bewirtschaftung nach Bedarf statt, sodass es zu einem unnötigen Ressourcenverbrauch kommt, der zu unnötigen Kosten und einem hohen Zeitaufwand bei der Reinigung führt, die man hätte einsparen können.Durch überfüllte Mülleimer wird das Bild des Unternehmens negativ geprägt. Dies führt dazu, dass Mitarbeiter unzufrieden mit ihrer Umgebung am Arbeitsplatz sind und sich bei den Kunden ein negatives Bild zum Unternehmen entwickelt. Die Kunden und auch die Mitarbeiter  assoziieren dadurch schlechte Eigenschaften mit dem Unternehmen.

 Um solch eine Problematik zu beseitigen, sollte man auf einen Plan umsteigen, der dynamisch erfolgt und sowohl auf die Nachfrage angepasst wird als auch Rücksicht auf die Zeiten im Büro nimmt, sodass keine Störung erfolgt.

Ein weiteres Problem betrifft die Sauberkeit der Büros. 

Graphik zur Erklärung des Smart Building und der Raumgestaltung für Office Manager
Graphik zur Erklärung des Smart Building und der Raumgestaltung für Facility Manager

Lösungsvorschläge und Anwendungsbeschreibung (“Mit uns/Zukunft”)

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist bereits ein Bestandteil in der Realität. In einigen Bereichen sind intelligente Systeme schon zu festen Komponenten im Alltag geworden und werden weiterhin immer stärker integriert. 

Heutzutage gibt es digitale Sensoren, die nicht nur das Licht oder die Temperatur regulieren können, sondern auch Sensoren die den Mülleimer überwachen. Diese intelligenten Mülleimer finden des öfteren ihre Anwendungen in Smart Buildings und Cities, die unter den Begriff Smart Waste wiederzufinden sind.

Ein Sensor im Deckel des Mülleimers teilt den Verantwortlichen mit, ob eine Aufnahme des Mülls zum jetzigen Zeitpunkt noch möglich ist und meldet sich zur Entleerung, sobald ein bestimmter Füllstand erreicht ist.  Zudem werden Füllstandsprognosen erstellt, die Einsicht gewähren, in wie vielen Tagen der Mülleimer das nächste Mal geleert werden muss. So erhält das zuständige Personal einen besseren Überblick über die Entleerung der Mülleimer und Ressourcen können gezielter geplant und eingesetzt werden. Ein weiterer gewinnbringender Nutzen erfolgt durch die Integration eines Raumplanungssystem, sodass die Reinigung parallel mit den Bürozeiten abgestimmt werden kann. Das hat den Vorteil, dass das Reinigungspersonal einsehen kann, wann, wo und welcher Raum zur Zeit genutzt wird. Das heißt, es wird keine Störung mehr durch das Reinigungspersonal verursacht, da diese nur noch Räume zur Reinigung betreten, die zu dem Zeitpunkt nicht besetzt sind.

Hinzu kommt, dass die Sauberkeit in den Büroräumen garantiert wird, weil die Sensortechnik frühzeitig darüber informiert, wann der Mülleimer geleert werden muss. Daraus ergibt sich, dass Büroräumen nicht mehr von überfüllten Mülleimern geprägt sind und ein sauberes und stets gepflegtes Erscheinungsbild der Arbeitsräume geschaffen wird.

Aus Smart Waste ergeben sich Vorteile wie die Senkungen der Kosten, Zeit-, Arbeitsersparnis und die Zufriedenheit der Mitarbeiter kann gesteigert werden. Des Weiteren wird in mehreren Bereichen die Qualität gesteigert, die sich positiv auf das Image ausprägt.

Zusammenfassung Kundennutzen

Facility Manager:

  • besserer Überblick über Auslastungen
  • Reduzierung von Abfall
  • Reduzierung der Reinigungskosten
  • Optimierung Einsatz des Reinigungspersonal
  • => Kostenreduzierung
  • Zeit- und Arbeitsersparnisse 
  • (Nachhaltigkeitsgedanke rückt in den Vordergrund)
  • Kunden-/Mitarbeiterzufriedenheit
  • Betriebskostenreduzierung 

Office-Manager:

  • Verbesserung des Arbeitsplatz 
  • Optimierung des Wohlbefindens der Mitarbeiter
  • Attraktivität des Unternehmens steigern
  • Kunden-/Mitarbeiterzufriedenheit
  • Qualitätssteigerung
  • Betriebskostenreduzierung 
  • ( Umweltbilanz des Unternehmens aufwerten )

Mitarbeiter:

  • Lärmreduzierung
  • störungsfreies arbeiten = höhere Arbeitsqualität
  • mehr Zufriedenheit = mehr Motivation = höhere Produktivität
  • höhere Leistungsfähigkeit

Involvierte Gewerbe/ Parteien/ Technologien sind:

automatisierte Heizungs-, Licht und Klimasysteme und intelligente Systeme

Produktliste H16B

https://www.reichelt.de/magazin/studien/umfrage-smart-office/

https://www.cafm-news.de/iot-planon-weiss-was-facility-manager-wollen/

https://www.manpower.de/neuigkeiten/presse/weiterleitung-zu-mpg/pressemitteilungen/studie-zur-arbeitsmotivation-das-spornt-die-deutschen-an/

http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/igm/ah20_bueroarbeit_0015256.pdf

http://www.gruenderhomepage.de/blog-tipps-tricks/227-die-richtige-buerogestaltung-worauf-sollte-man-achten.html

https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/gesundheitsfoerderung/warum-sich-eine-gesunde-arbeitsumgebung-auszahlt-662889

https://www.bghm.de/arbeitsschuetzer/fachinformationen/ergonomie-und-arbeitsplatzgestaltung/bildschirm-und-bueroarbeitsplaetze/

https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Gefaehrdungsbeurteilung/Expertenwissen/Psychische-Belastung/Arbeitsumgebung/Arbeitsumgebung_dossier.html?view=pdfViewExt

https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article180633748/Space-Design-Die-Innovationsfaehigkeit-einer-Firma-beginnt-bei-der-Bueroeinrichtung.html

https://ghezzo.at/iot-das-internet-things-im-facilitymanagement/ ?

Allgemein: http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/2_Themen/02_Arbeitsstaetten_gestalten/2_Leitfaden_Arbeitsstaetten_sicher_planen_und_gestalten/2_Arbeitsplaetze_in_Gebaeuden/2_1arbeitsraeume/2_1arbeitsraeume_node.html

https://www.gesetze-im-internet.de/arbst_ttv_2004/anhang.html

Beleuchtung: http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/2_Themen/02_Arbeitsstaetten_gestalten/2_Leitfaden_Arbeitsstaetten_sicher_planen_und_gestalten/2_Arbeitsplaetze_in_Gebaeuden/2_4beleuchtung/2_4beleuchtung_node.html;jsessionid=20ADCDAAD6ED9EA36254751965A5BC2B.live4

Raumklima: http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/2_Themen/02_Arbeitsstaetten_gestalten/2_Leitfaden_Arbeitsstaetten_sicher_planen_und_gestalten/2_Arbeitsplaetze_in_Gebaeuden/2_5raumklima/2_5raumklima_node.html;jsessionid=20ADCDAAD6ED9EA36254751965A5BC2B.live4

Akustik: http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/2_Themen/02_Arbeitsstaetten_gestalten/2_Leitfaden_Arbeitsstaetten_sicher_planen_und_gestalten/2_Arbeitsplaetze_in_Gebaeuden/2_6laerm_akustik/2_6laerm_akustik_node.html;jsessionid=20ADCDAAD6ED9EA36254751965A5BC2B.live4

Grundsätze des barrierefreien Planens und Gestaltens von Arbeitsstätten: http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/2_Themen/02_Arbeitsstaetten_gestalten/3_Leitfaden_Barrierefreie_Arbeitsstaetten_planen_und_gestalten/2_Grundsaetze_und_Gestaltungsprinzipien/2_grundsaetze_und_gestaltungsprinzipien_node.html